Sommerlager der Caravelles in Irland

Dieses Jahr fliegen die Caravelles in das Land der Kobolde, um dort – mit den Öffis reisend – ein wundervolles Sommerlager zu erleben! Von Maria Gernerth

Kobolde on Tour! Das war das Motto der diesjährigen Caravelles-Reise nach Irland. Insgesamt zehn Caravelles und zwei Leiterinnen machten sich auf den Weg, um die grüne Insel zu erkunden. Nach einer bereits sehr spannenden Hinfahrt – die deutsche Bahn zeigte sich von ihrer besten Seite – erwischten wir gerade noch den Flieger nach Dublin. Nachdem wir die Highlights der irischen Hauptstadt erkundet und sogar das nationale Kobold-Museum besucht hatten, hatte sich bereits eines der Caravelles in eine echte Irin mit knallorangen Haaren verwandelt.

Am nächsten Tag erwanderten wir die Halbinsel Howth, und schmiedeten Pläne in naher oder sehr ferner Zukunft, dort eine Tennengauer „Außenstelle“ einzurichten. Tags darauf fuhren wir mit dem Bus Richtung Süden, sahen das echte Hollywood und besuchten das mystische, ausgestorbene Dörfchen Glendalough, bestaunten die Original-Drehorte von „P.S. I love you“ und „Braveheart“ und kamen schließlich im wunderbaren Kilkenny an. Dort besichtigten wir eine erstaunliche Brauerei, in der Gemälde zum Leben erwachten und Badewannen als Sitzgelegenheiten dienten.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir auf einer echten irischen Farm bei einer ehemaligen Gast-Familie einer unserer Leiterinnen und lernten nicht nur jede Menge Schafe, Pferde und Kühe kennen, sondern vor allem die herzliche Gastfreundschaft der Iren. Die vier Kinder der Familie brachten uns den Nationalsport Hurling bei, wir besuchten sogar ein Match, und am Abend gab es ein riesiges Barbecue. Wir revanchierten uns mit selbstgebackenen Cupcakes und annähernd hundert Partien „A-Zerschlagen“.

Dermaßen gestärkt und erholt fuhren wir weiter nach Cork – dort zwang uns die Sintflut von oben „leider“ in ein Kino. Da sich am nächsten Tag das irische Wetter wieder von seiner freundlichen Seite zeigte, wanderten wir zum dortigen Gefängnis und erkundeten dann die Stadt. Weiter ging es dann an die raue Atlantikküste und wir konnten endlich die imposanten Cliffs of Moher bestaunen. Zum Glück fiel keine über den Rand der Klippen hinunter, und wir konnten alle zusammen am nächsten Tag mit der Fähre auf die Aran Islands übersetzen. Dort begrüßte uns bereits der zahme Delfin Sandy, und da das Wetter nicht wirklich bade-tauglich war – nass bis auf die Haut waren wir trotzdem – eroberten wir zu zwölft eine für sechs Personen gedachte Kutsche und erlebten die beste Rundfahrt auf dieser winzigen Insel! Anschließend kletterten wir noch zur Burgruine hinauf und bestaunten das alte Schmuggler-Schiffswrack, um uns dann bei Kuchen und Tee zu wärmen und zu stärken.

Das letzte Ziel unserer Rundreise war die westliche Stadt Galway, dort ließen wir uns noch einmal irische Köstlichkeiten schmecken und die besonders Motivierten konnten sogar endlich im Meer baden gehen. Den finalen Tag verbrachten wir dann in Dublin, endlich durften wir unsere Rucksäcke mit Mitbringseln vollstopfen und schwermachen und nach zehn wundervollen Tagen flogen zwölf glückliche Kobolde nach Hause zurück.

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